Beim „SchaGraBall“ das Tanzbein geschwungen

Arberland-Casanovas spielten im ATT flott auf / Lustige Einlagen der Feuerwehr Grabitz

Text und Bilder freundlicherweise zur Verfügung gestellt: Johann Gruber

Grabitz/Schafberg (jg) Vor zwei Jahren wagte die Feuerwehr Schafberg das Experiment, ihren zuletzt stets defizitär verlaufenden Feuerwehrball durch einen Ball mit neuem Konzept zu ersetzen und dazu die Feuerwehr Grabitz ins Boot zu holen. Dass das neue gemeinsame Ballkonzept der Feuerwehr Scha(fberg) und der Feuerwehr Gra(bitz) mit dem „SchaGraBall“ auch heuer wieder voll aufgegangen ist, zeigte der rege Zuspruch am Freitagabend im Further Tagungszentrum ATT. Für die beiden Feuerwehren begrüßte der Schafberger Vorsitzende Erich Kussinger die Ballbesucher, darunter Bürgermeister Sandro Bauer, und freute sich über Ballbesucher von den Feuerwehren Daberg und Furth im Wald sowie des Heimat- und Volkstrachtenvereins Pastritztaler Schafberg. Dem Grabitzer Vorsitzenden Martin Schneider oblag dann die Moderation des Balls sowie der späteren Einlagen.

Mit der Entscheidung  keinen Uniformball mehr abzuhalten, sondern  es jedem Einzelnen zu überlassen, mehr oder weniger leger gekleidet zum Ball zu kommen, lagen die Verantwortlichen offensichtlich richtig, denn die Tische im Saal des ATT waren auch heuer wieder voll belegt, auch mit Ballgästen, die nicht den Feuerwehren angehören, aber gerne das Tanzbein schwingen. Die Arberland-Casanovas Chris (Gitarre), Franz (Akkordeon, Steirische, Keyboard), Hanse (Bass, Posaune) und Mane (Akkordeon, Keyboard, Leadsänger) starteten den Abend mit der flotten „Casanova-Polka“ für die Mitglieder der Feuerwehren Grabitz und Schafberg ihren SchaGraBall und gaben mit dem anschließend Zellberg-Buam-Hit „Wasser marsch, jetzt kommt die Feuerwehr“ die Tanzfläche für den Rest des Balles für alle frei.

Einlagen der Jugendfeuerwehr

Die Jugendgruppe der FFW Grabitz hatte als Pausenfüller zwei Einlagen einstudiert. Zunächst sagte Moderator Schneider die Mitglieder der „Stimmen von Grabitz“ Andrea Schneider, Philipp Voß, Matthias Schneider, Ludwig Bernhardt und Patrick Voß zu einem Schlagerwettbewerb an. Mit humorvollen Texten zu bekannten Schlagern brachten sie das Publikum zum Lachen. Zu späterer Stunde präsentierte man noch einen Kinobesuch der besonderen Art: In einer „Kinositzreihe“, die vor der Bühne aufgestellt war, fand ein Liebespaar keinen Platz mehr nebeneinander. Die beiden mussten mit den Sesseln an den Außenseiten der Sitzreihe vorlieb nehmen. Die Liebenden versuchten deshalb, sich mit Hilfe der  zwischen ihnen Sitzenden Botschaften und  Zärtlichkeiten auszutauschen. So wurden unter anderem Fußkontakte, verbale Zärtlichkeiten oder ein Bussi von einer Seite zur anderen und zurück geschickt.

Die fleißig aufspielenden Arberland-Casanovas sorgten nach den Einlagen immer gleich dafür, dass der SchaGraBall schnell wieder Fahrt aufnahm. Nach der Pause hatte auch die Bar im Foyer des Tagungszentrums, die einzurichten der neue ATT-Pächter Daniel Siegl den Vereinen dankenswerter Weise gestattet hatte, gleich guten Zuspruch gefunden. Dass Feuerwehrler jederzeit auch lange auch lange Einsätze zur Schlafenszeit gut durchstehen können, belegte das Durchhaltevermögen vieler Ballbesucher bis lange in die Nacht.