In Ränkam brannte der Dachstuhl eines Einfamilienwohnhauses

Am Donnerstagabend brach aufgrund eines technischen Defekts im Dachstuhl eines Hauses in Ränkam Feuer aus. Niemand verletzt.

Quelle: Mittelbayerische Zeitung; Autor: Wolfgang Baumgartner; Bilder: FF Grabitz

FURTH IM WALD. Donnerstagabend, kurz vor 21 Uhr: Aus dem Dachstuhl im Haus Nr. 12 am Zelzer Weg in Ränkam steigt Rauch auf und Flammen lodern in den eisigen Winterhimmel. Wie die Fachermittler der Kriminalpolizei Regensburg am Freitagvormittag bei exakter Überprüfung feststellten, war ein technischer Defekt die Ursache des Brandes. Personen kamen dabei nicht zu Schaden.

Innerhalb von wenigen Minuten sind die ersten Einsatzkräfte von insgesamt acht Feuerwehren am Brandort. Unter der Leitung von Kreisbrandinspektor Mario Bierl und dem KBI Atemschutz sowie Kommandanten der Further Feuerwehr, Christian Scheuer, wird in kürzester Zeit massiv gegen die Flammen vorgegangen.

Mit schwerem Atemschutz dringen die Hilfskräfte bis zum Dachgeschoß vor. Kräftig unterstützt wird ihr Löscheinsatz von Wehrmännern im Korb der Further Drehleiter. Sie bekämpfen den Brand direkt über dem Dach des Wohnhauses. Inzwischen werden die Einsätzkräfte der Feuerwehren aus Ränkam, Lixenried, Furth im Wald, Dalking, Grabitz, Gleißenberg und Arnschwang auch von Kollegen der Freiwilligen Feuerwehr aus Neukirchen b. Hl. Blut unterstützt. Sie waren mit einer weiteren Drehleiter zum Brandort geeilt, um die unmittelbar an das Wohnhaus angrenzenden Gebäude vor dem Übergreifen der Flammen zu schützen.

Bei klirrender Kälte und massiven Einsatz von Löschmitteln gelingt es den Einsatzkräften, den Brand rasch unter Kontrolle zu bekommen. Doch immer wieder lodern Flammen aus dem Dachgeschoss des Hauses. „Im Dachboden brennt es noch immer“, stellt Kreisbrandinspektor Mario Bierl fest. Wieder kämpfen sich Helfer mit Atemschutz zum Dachgeschoss vor. Mit schweren Äxten verschaffen sie sich Zugang zum unmittelbaren Brandherd.

Rund 100 Einsatzkräfte sind vor Ort. Ihnen gelingt es, die angrenzende Scheune und ein weiteres Wohnhaus in unmittelbarer Nähe vor dem Feuer zu schützen. Nach ersten Einschätzungen der Polizeibeamten der PI Furth im Wald dürfte sich der Schaden auf mindestens rund 100 000 Euro belaufen. „Personen kamen nicht zu schaden“, teilte der Notarzt am Brandort mit.

Beteiligte FeuerwehrenFahrzeugeFunkrufname
FF RänkamLF 8/6FL Ränkam 43/1
FF Stadt Furth im WaldKdoWFL Furth 10/1
ELW 1FL Furth 12/1
TroTLF 24/50FL Furth 23/1
DLK 23-12FL Furth 30/1
HLF 20/16FL Furth 40/1
GW-ASFL Furth 53/1
V-LKWFL Furth 55/1
MTWFL Furth 14/1
FF LixenriedLF 16/12FL Lixenried 41/1
FF GrabitzLF 16-TSFL Grabitz 48/1
FF DalkingTSFFL Dalking 44/1
FF ArnschwangLF 20FL Arnschwang 41/1
LF 8FL Arnschwang 48/1
FF GleißenbergLF 10FL Gleißenberg 43/1
FF Neukirchen b.hl. BlutTLF 16/24FL Neukirchen 21/1
DLK 23-12 nBFL Neukirchen 30/1
KBI Mario BierlKdoWFL Cham 6
KBM Bartl WernerKdoWFL Cham 6/1
KBM Scheuer ChristianKdoWFL Cham 1/2
BRK Furth im WaldRTWRK Cham 71/3
NEFRK Cham 76/3
PI Furth im WaldFuStWDonau 23
Datum:01. März 2018
Uhrzeit:21:00 - 01:30 Uhr
Dauer:04:30 Stunden
Einsatzort:Zelzer Weg, Ränkam
93437 Furth im Wald
Einsatzart:Brand
Einsatzschlagwort:B3, Dachstuhlbrand
Person in Gefahr
Einsatzleiter:KBI Bierl Mario
Einheitsführer FF Grabitz:Himmer Ronald

Einsatzstelle